Abschiedskultur von Bauer Blumen

Vier Elemente

Erde, Wasser, Feuer und Luft. Die ältesten Bilder für Abschied sind zugleich die vier Formen der Bestattung und die vier Stoffe, mit denen wir als Gärtner und Floristen jeden Tag arbeiten.

Der Gedanke dahinter

Ein Abschied wird nicht als Formular erinnert

Wenn ein Mensch stirbt, beginnt zuerst das Organisatorische: Fristen, Papiere, Termine, eine Grabstelle. Das muss sein und wir begleiten Sie dabei. Aber woran sich eine Familie zehn Jahre später erinnert, ist ein anderes: das Licht im Raum. Der Duft. Die Farbe der Blüten auf dem Sarg. Das erste Frühjahr, in dem am Grab wieder etwas blühte.

Wir kommen nicht aus der Verwaltung. Wir kommen aus der Gärtnerei und aus der Floristik, aus einem Handwerk, das mit Erde, Wasser, Licht und Luft arbeitet. Deshalb denken wir Abschied von diesen vier Stoffen her.

Die vier Elemente sind bei uns drei Dinge zugleich: die ältesten Symbole des Abschieds. Die vier realen Formen der Bestattung, Erdbestattung, Seebestattung, Feuerbestattung, Naturbestattung. Und die vier Bedingungen, unter denen an einem Grab über Jahre etwas wächst oder eben nicht.

Das eine ist Poesie. Das andere ist Fachwissen. Erst zusammen ergeben sie etwas, das trägt: eine Entscheidung, die schön ist und die hält.

Vier Wege, einen Abschied zu denken

Die vier Elemente

Kein Element ist besser als ein anderes. Meist trägt ein Leben ohnehin eine Farbe schon in sich, wer viel am Wasser war, wer im Garten lebte, wer die Weite liebte. Wir helfen Ihnen, diese Farbe zu finden und in Blüten, Pflanzen und einen Ort zu übersetzen.

Aus Sicht der Friedhofsgärtner

Warum ausgerechnet wir das so erzählen dürfen

Über Symbolik kann jeder sprechen. Was ein Element wirklich bedeutet, merkt man erst, wenn man drei Jahre später wieder an derselben Stelle steht, mit der Gießkanne, im Februar, bei Frost.

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Wir bleiben, wenn alle anderen gegangen sind

Der Bestatter begleitet Tage. Der Redner eine Stunde. Der Florist einen Nachmittag. Wir kommen im Frühjahr, im Sommer, im Herbst und im Winter und im nächsten Frühjahr wieder. Wer über Jahre pflegt, gestaltet anders: nicht für ein Foto, sondern für das, was übermorgen noch trägt.

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Für uns sind die Elemente keine Metapher

Ob eine Pflanzung gelingt, entscheiden vier Dinge: der Boden, der Wasserzugang, das Licht unter alten Bäumen und der Wind auf offenen Feldern. Erde, Wasser, Feuer, Luft. Wir lesen ein Grab, bevor wir es gestalten. Deshalb ist ein Element bei uns kein Dekor, sondern eine Entscheidung mit Folgen.

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Wir kennen hier jeden Friedhof

Waldfriedhof, Untertor, Gonzenheim, Kirdorf, Ober-Erlenbach, Dornholzhausen, Seulberg, Köppern, Burgholzhausen. Lehm oder Sand, Schattenlage oder Südhang, alter Baumbestand oder offenes Feld, wir wissen, welches Element ein Ort schon von sich aus mitbringt.

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Schönheit ist bei uns Handwerk, nicht Luxus

Ein schön gestalteter Abschied nimmt keinen Schmerz. Aber er gibt ihm eine Form, an der man sich festhalten kann und einen Ort, an dem Trauer etwas zu tun bekommt. Das ist keine Verzierung. Das ist der eigentliche Zweck unseres Berufs.

„Ein Grab ist kein Denkmal. Es ist ein Stück Garten,
das jemand für einen anderen weiterführt.“

Bauer Blumen · Friedhofsgärtnerei seit Generationen
So entsteht ein Abschied im Zeichen eines Elements

Vier Schritte, in Ruhe

Sie müssen nichts vorbereiten und nichts wissen. Es genügt, wenn Sie uns von dem Menschen erzählen.

Schritt 01

Erzählen

Wir sitzen zusammen, bei uns im Laden oder bei Ihnen zu Hause. Was für ein Mensch war das? Wo war er gern? Welche Farben hatte sein Leben? Aus solchen Sätzen kommt das Element meist von selbst.

Schritt 02

Ort lesen

Wir schauen uns die Grabstelle an: Boden, Licht, Wind, Wasserzugang, Nachbarbepflanzung, Friedhofssatzung. Erst dann wissen wir, was an diesem Platz wirklich funktioniert.

Schritt 03

Gestalten

Aus dem Element wird eine Material- und Farbwelt: Sargauflage oder Urnenschmuck, Kränze, Raumschmuck, Handsträuße für die Familie, alles aus einer Hand, alles in einer Sprache.

Schritt 04

Weiterführen

Nach der Trauerfeier hört es nicht auf. Grabanlage, Bepflanzung, Pflege über die Jahreszeiten, auf Wunsch als Dauergrabpflege, im selben Element, in derselben Handschrift.

Trauerfloristik von Bauer Blumen, handgebundener Kranz in ruhigen Farben
Warum Floristen über Bestattung sprechen

Schönheit ist erlaubt

Viele Familien entschuldigen sich fast dafür, dass sie sich etwas Schönes wünschen. Als wäre Schönheit in der Trauer unpassend. Sie ist das Gegenteil.

In den Tagen nach einem Todesfall gibt es fast nichts, was man tun kann. Genau hier hilft das Gestalten: eine Farbe auswählen, eine Blüte benennen, entscheiden, welches Grün auf den Sarg kommt. Das sind kleine Handlungen, aber es sind Handlungen. Und sie sind die letzte Form von Fürsorge, die noch möglich ist.

  • Wir arbeiten mit dem, was Saison hat, nichts wirkt fremder als eine Blüte, die zur Jahreszeit nicht passt.
  • Wir binden von Hand, in unserer eigenen Werkstatt in Bad Homburg-Gonzenheim.
  • Wir sagen ehrlich, was ein Wunsch kostet und wo man ihn schöner und günstiger lösen kann.
Zur Trauerfloristik
Beratung

Wir finden Ihr Element gemeinsam

Ob im akuten Trauerfall oder in aller Ruhe zur Vorsorge: Erzählen Sie uns von dem Menschen, um den es geht. Alles Weitere ergibt sich aus diesem Gespräch.

06172 42712

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