Urnengrab
Die klassische Beisetzung in einem eigenen kleinen Grab. Deutlich kleiner als ein Erdgrab und dadurch pflegeleichter, aber mit allen Gestaltungsmöglichkeiten: Stein, Bepflanzung, Wechselschmuck zu den Gedenktagen.
GrabgestaltungWas verwandelt wird, bleibt Licht. Das Element für alle, die im Abschied nicht das Ende sehen wollen, sondern das, was weiterleuchtet.
Feuer ist das einzige Element, das etwas verändert. Erde bewahrt, Wasser trägt, Luft bewegt, Feuer verwandelt. Deshalb ist es das Element der Feuerbestattung, aber es ist mehr als das: Es ist die Kerze während der Trauerfeier und das Licht, das später am Grab steht.
Die Feuerbestattung ist heute die häufigste Bestattungsform in Deutschland. Sie wird oft mit „unkompliziert“ oder „günstiger“ begründet. Das greift zu kurz. Für viele ist der eigentliche Grund ein anderer: Die Vorstellung, dass etwas verwandelt wird und nicht vergeht, ist leichter zu ertragen als die Vorstellung des Vergehens.
Eine Urne verlangt eine andere Floristik als ein Sarg. Sie ist klein, sie steht frei im Raum, sie hat kein Volumen, das zugedeckt werden müsste. Alles, was zu üppig ist, erschlägt sie. Urnenschmuck ist deshalb die feinste Arbeit in unserem Beruf und die, bei der man am schnellsten danebenliegt.
Für uns als Gärtner ist Feuer außerdem schlicht: Licht. Die knappste Ressource auf alten Friedhöfen. Unter hundertjährigen Bäumen wächst nur, was Schatten verträgt und auf offenen Südlagen verbrennt im Juli alles, was zu weich ist.
Nach der Einäscherung bleibt die wichtigste Entscheidung offen: wohin mit der Urne. Sie bestimmt, ob es später einen Ort zum Hingehen gibt und wie viel Pflege damit verbunden ist.
Die klassische Beisetzung in einem eigenen kleinen Grab. Deutlich kleiner als ein Erdgrab und dadurch pflegeleichter, aber mit allen Gestaltungsmöglichkeiten: Stein, Bepflanzung, Wechselschmuck zu den Gedenktagen.
GrabgestaltungDie Urne wird in einer Kammer beigesetzt, oft mit Namensplatte. Es gibt keine Bepflanzung, umso mehr zählt der florale Schmuck davor: klein, klar, regelmäßig gewechselt. Genau das übernehmen wir.
Friedhöfe der RegionGepflegte Gemeinschaftsanlage ohne eigene Pflegepflicht, meist mit zentraler Namensstele. Auf Wunsch bringen wir dort zu Geburtstag, Todestag und Allerheiligen einen kleinen Gruß hin.
DauergrabpflegeFeuer-Floristik lebt von Wärme, nicht von Signalfarben. Amber, Terrakotta, Kupfer, gebranntes Rot, Töne, die glühen, statt zu leuchten. Dazu Material, das Licht aufnimmt: Kerzen, Glas, Metall, getrocknete Struktur.
Ruhiges Licht in sicheren Gefäßen, kein Flackerkitsch
Fast jede misslungene Grabbepflanzung, die wir übernehmen, ist an derselben Frage gescheitert: zu wenig Licht oder zu viel. Beides sieht man einer Grabstelle im Beratungsgespräch nicht sofort an.
Eine Grabstelle, die mittags im Juni voll in der Sonne liegt, liegt im Oktober vielleicht ganztägig im Schatten der Kapelle. Wir denken die Bepflanzung über das ganze Jahr, nicht über den Tag der Beratung.
Auf einem Quadratmeter fällt jede Lücke und jede zu große Pflanze sofort auf. Wir arbeiten dort mit wenigen Arten, klaren Formen und einem festen Grundgerüst, das auch im Winter trägt.
Für viele Angehörige ist die Kerze das Wichtigste am ganzen Grab. Deshalb kümmern wir uns bei der Grabpflege ausdrücklich mit darum: Gefäß reinigen, Wachsreste entfernen, zu Gedenktagen erneuern.
Der häufigste Fehler bei Urnenfeiern: Es wird zu viel aufgefahren. Ein Sarggesteck in Urnengröße wirkt gedrungen, ein großer Kranz erdrückt den Tisch. Wir arbeiten anders herum, vom kleinsten Element aus.
Element Feuer„Wärme ist etwas anderes als Helligkeit.
Ein Abschied darf warm sein, ohne laut zu werden.“
Sagen Sie uns Form, Farbe und Maß der Urne oder bringen Sie ein Foto mit. Wir stimmen den floralen Schmuck darauf ab, statt ein Standardmaß zu verwenden.
06172 42712